5 Tipps gegen innere Corona-Hürden

5 Tipps gegen innere Corona-Hürden

Home Office, Kontaktbeschränkungen, 1,5 Meter Abstand: Über ein Jahr Corona hat unser Unterbewusstsein darauf gedrillt, Vorsicht im Umgang mit anderen Menschen walten zu lassen.

Geht es Dir auch so, dass Du bei Filmen erschreckst, in denen beispielsweise Stage Diving gezeigt wird oder mehrere Menschen vergnügt zusammen auf nur einem Sofa sitzen?

Das zeigt, wie stark der Umgang mit den Corona-Viren und die damit einhergehende Angst schon in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert sind. Im Moment gibt es noch keinen Anlass, um die Vorsichtsmaßnahmen wieder herunterzufahren.

Doch was passiert, wenn die Corona-Zahlen sinken, die Freiheit zunimmt und Du immer noch den Eispanzer der Corona-Verteidigung trägst?

1 Die innere Verteidigung loben

Sei zunächst stolz auf Dich. Du hast schwierige Monate mit vielen Ängsten durchgestanden. Mit Disziplin und Verzicht. Der Eispanzer hat Dich beschützt. Vielleicht schenkst Du Dir einen Solo-Event nur für Dich allein. Ein Tag am Strand, ein Tag am See. Mit einem Cappuccino in der Hand den Möwen und Haubentauchern zuschauen.

2 Den Radius langsam vergrößern

Wenn es Dir schwerfällt, einen Laden wieder persönlich wegen eines Einkaufs zu betreten, fange klein an. Wählen ein kleineres Geschäft aus. Besuche es zu einer Zeit, in der nur wenige Menschen einkaufen. Kaufe nur einen Artikel, von denen Du schon weißt, wo Du ihn finden kannst. Diese Maßnahmen geben Dir Sicherheit. Beim nächsten Mal nimmst Du Dir beispielsweise vor, mehrere Artikel zu kaufen.

3 Dem Geist das Gedankenkarussell wegnehmen

Gedankenkarusselle lassen Ängste aufsteigen, manchmal geraten wir in Panik. Dagegen gibt es ein patentes Rezept: die Aufmerksamkeit auf den eigenen Atem richten. Der Geist muss nun vom Karussell absteigen und sich auf das Einatmen und Ausatmen konzentrieren. Es ist auch nicht schlimm, für ein paar Momente wegzudriften. Wenn Du es bemerkst, einfach zum Atmen zurückkehren.

4 Mit tiefem Atmen den Körper beruhigen

Die Technik des tiefen Atmens ebnet Deinem Körper den Weg zurück in einen ruhigen, angenehmeren Zustand. Wer Angst hat, atmet zumeist kurz und nur mit dem Brustkorb. Das tiefe Atmen bindet auch das Zwerchfell in die Atemtätigkeit ein, der Bauch hebt und senkt sich. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff in die Lungen. Der zusätzliche Sauerstoff aktiviert das parasympathische Nervensystem. Dieser Teil unseres Nervensystems sorgt für Entspannung und Entschleunigung.

5 Mulmiges Gefühl beim Wiedersehen nach Monaten?

Du möchtest jemanden wiedersehen, den Du schon seit Monaten nicht mehr gesehen hast? Und es ist Dir ganz mulmig dabei? Lasse auch in diesem Fall das parasympathische Nervensystem für Dich arbeiten. Ein Spaziergang hält den Körper in Bewegung. Und die Bewegung, damit ist kein Marathonlauf gemeint, aktiviert den Parasympathikus. Er bringt Dir Entspannung. Ein vorgetäuschtes Telefonat ein paar Meter abseits gibt Dir auch die Gelegenheit, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen – für ein weiteres Plus an Entspannung.